Schnell zum Kochen gebracht

Test: Wasserkocher

Schon längst wird das Wasser nicht mehr in einem Topf auf dem Herd erhitzt, da die Wasserkocher diese Aufgabe wesentlich schneller und stromsparender übernommen haben. Im Laufe der Zeit wurden die Wasserkocher aus technischer Sicht jedoch immer raffinierter, sodass man heutzutage kaum mehr weiß, für welches Modell man sich entscheiden soll. Sie stehen vor dem gleichen Problem? Dann sehen Sie sich doch ganz einfach unsere unabhängigen Produkttests an. Hier haben wir die jeweiligen Unterschiede der vielen verschiedenen Geräte übersichtlich geordnet und neutrale Testsieger gekürt. So können Sie sich einfach und schnell für einen Wasserkocher entscheiden, der Ihren Wünschen entspricht. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Abmessungen 25.7
Stromkabel 18.7
Gehäuse 17
Temperaturauswahl 9.4
Marke 8.1
Deckel 4.3
Wasserstandsanzeige 4.1
Kalkfilter 4
Heizelemente 3
Gerätefuß 2.9
Kontrollleuchte 1.6
Überhitzungsschutz 1.4

Material

Wasserkocher werden in den unterschiedlichsten Materialien angeboten. Hier werden in den Bereichen Haltbarkeit und Robustheit im allgemeinen Wasserkocher aus Edelstahl bevorzugt. Danach folgen Modelle aus Glas und zum Schluss Geräte aus Kunststoff. Dazu kommt, dass sich Wasserkocher aus Edelstahl und Glas deutlich besser reinigen lassen. Zudem sind sie hygienischer, denn die verschiedenen Rückstände sind hier auch deutlich schneller sichtbar. Bei Kunststoff können dagegen recht schnell sehr kleine Kratzer oder Beschädigungen entstehen, die Ihnen nicht so schnell auffallen. Diese Kratzer können jedoch eine regelrechte Brutstätte für Bakterien und Pilze sein. Das Putzen solcher kleinen Beschädigungen ist recht schwer, sodass es kaum möglich ist, diese Stellen wirklich sauber zu bekommen.

Kochzeit und Leistung

Die Leistung der diversen Wasserkocher variiert recht stark. Hier können Sie im Allgemeinen davon ausgehen, dass je höher die Watt-Zahl des Gerätes ist, umso schneller kocht das Wasser. So sparen Sie hier einiges an Zeit und in der Regel ebenfalls Strom.

Kalkfilter

Des Weiteren haben wir von test.net in unseren Warentests ebenfalls überprüft, ob die Wasserkocher mit einem Kalkfilter ausgestattet sind. Immerhin sorgt der Filter dafür, dass weder Kalk, noch andere Rückstände in das Wasser gelangen. Schließlich ist auch ein versehentlich verschlucktes Kalksediment gesundheitsschädlich.

Tipp: In regelmäßigen Abständen den Kalkfilter reinigen. So stellen Sie sicher, dass er auch weiterhin zuverlässig die diversen Rückstände nicht in das Wasser gelangen lässt.

Trockengehschutz

Beim Kauf eines neuen Wasserkochers empfiehlt es sich, unbedingt darauf zu achten, ob dieser mit einem Trockengehschutz ausgestattet ist. Sollten Sie oder Ihre Kinder einmal versehentlich beziehungsweise unbemerkt den Wasserkocher einschalten, dann trägt der Trockengehschutz dazu bei, dass sich das Gerät ausschaltet, wenn sich kein Wasser in dem Behälter befindet.

Fassungsvermögen

Wasserkocher gibt es mit unterschiedlich hohem Fassungsvermögen. Hier sollten Sie sich nicht unbedingt sofort für das größte Produkt entscheiden, denn generell gilt: Je kleiner, umso besser ist es. Schließlich benötigen größere Geräte auch deutlich mehr Strom. Zudem können diese oftmals keine kleinen Mengen Wasser aufkochen, sodass das restliche Wasser im schlechtesten Fall ständig fortgeschüttet werden muss. So verbrauchen Sie hier nicht nur unnötig viel Strom, sondern auch Wasser. In der Regel reicht ein Wasserkocher mit einem Fassungsvermögen von 750 Litern vollkommen aus.

Unabhängiges Stromteil

Außerdem ist es ratsam, sich einen Wasserkocher zuzulegen, der ein unabhängiges Stromteil, auch „Basis-Station“ oder ähnlich genannt, besitzt. Dadurch können Sie die Kanne immer und in jeder gewünschten Richtung abheben, ohne dass Sie das Stromkabel stört. So sind Sie wesentlich flexibler in der Handhabung.