Nähmaschinen: mit moderner Technik zur Handarbeit

Test: Nähmaschinen

naehmachine.jpg Die heutigen Nähmaschinen sind mit den alten Modellen kaum mehr zu vergleichen: sie sind leichter, kleiner, optisch wesentlich ansprechender und bieten gleich mehrere Möglichkeiten. Doch die große Auswahl im Einzelhandel ist auch gleichzeitig ein Problem: Die Kauf-Entscheidung fällt aufgrund der vielen verschiedenen Modelle nicht leicht. Zudem sorgen die diversen Werbeversprechen oftmals für noch mehr Verwirrung. Damit Sie dennoch zu einer Nähmaschine gelangen, die Ihren Vorstellungen voll und ganz entspricht, zeigen wir Ihnen in unseren unabhängigen Produkttests die jeweiligen Vorteile der Nähmaschinen deutlich auf. So behalten Sie nicht nur die Übersicht, sondern Sie müssen sich auch nicht mehr auf die Aussagen in der Werbung der verlassen. Dementsprechend kommen Sie wesentlich einfacher und schneller zu einer Nähmaschine, die Ihren Vorstellungen entspricht. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Zubehör 19.4
Stich 16.7
Display 13.9
Nähfüße 13.6
Bedienung 7.2
Aufbewahrung 5.5
Speicher 5
Nähprogramme 4
Knopflochprogramme 4
Greifersystem 4
Marke 3.2
Arbeitsleuchte 2.2
Anschlüsse 1.3

Anzahl der Sticharten

Für den üblichen Hausgebrauch und auch die etwas kreativere Ader benötigt man in der Regel keine allzu große Auswahl an unterschiedlichen Sticharten aber gewissen Anforderungen sollte die Nähmaschine schon gewachsen sein. So bringt eine gute Nähmaschine zumindest einen Knopflochstich, Zickzack-Stich, Steppstich und Geradstich mit.

Nähfuß

Ob Laie oder Fortgeschrittener in der Kunst des Nähens: Eine Nähmaschine sollte einen qualitativ hochwertigen Nähfuß mitbringen. Hier müssen Sie unbedingt darauf Achten, bis zu welcher Höhe sich dieser anheben lässt. Denn je dicker der zu verarbeitende Stoff, umso höher muss sich der Nähfuß anheben lassen, andernfalls ist eine Bearbeitung nicht möglich.

Tipp: Für Anfänger ist ein Obertransportfuß eine gute Wahl. Der Obertransportfuß verhindert das Verrutschen des zu verarbeitenden Stoffes.

Mit oder ohne Freiarm?

Unter Freiarm wird bei einer Nähmaschine verstanden, dass es möglich ist, einen Teil des Gerätes zu entfernen. Auf diese Weise können Sie dann zum Beispiel auch enge Hosenbeine und Ärmel auf die Nähfläche ziehen. Mittlerweile gehört diese Funktion zwar in der Regel zur Standardausstattung einer Nähmaschine, doch es gibt immer noch Modelle, die diese nicht mitbringen.

Das Fußpedal und seine Möglichkeiten

Mithilfe des Fußpedals wird die Geschwindigkeit beim Nähen geregelt. Allerdings verfügen die heutigen Pedale über weitaus mehr Funktionen. Dazu gehört zum Beispiel das Betätigen des Fadenabschneiders, das Senken oder Heben des Nähfußes und das rückwärts nähen. Wenn Sie viel mit der Nähmaschine arbeiten, dann achten Sie unbedingt auf diese Funktionen, denn so haben Sie Ihre Hände frei, wodurch der Stoff einfach weitergeführt werden kann.

Programmierbarer Nadelstopp

Sehr praktisch ist ebenfalls der programmierbare Nadelstopp. Hiermit können Sie einstellen, ob die Nadel im Stoff bleiben oder über ihm stehen soll. Das ist ein großer Vorteil, denn wenn die Nadel im Stoff stecken bleiben kann, ist ein Drehen des Stoffes möglich, ohne dass Sie hier ein etwaiges Verrutschen befürchten müssen.

Beleuchtung

In der Regel sind zwar sämtliche Nähmaschinen mit einer Beleuchtung ausgestattet, doch auch hier gibt es Unterschiede. So haben wir vom test.net-Team herausgefunden, dass die neueren Beleuchtungen heller sind und dadurch das Sehen wesentlich erleichtern. Da in vielen Fällen abends genäht wird, ist eine gute Beleuchtung notwendig. Das gilt natürlich auch bei einer schlechten Witterung. Zwar können Sie natürlich Ihre Deckenlampe einschalten aber das ist nicht zu vergleichen mit der punktgenauen Beleuchtung einer Nähmaschine.