Das ganze Jahr über gut bereift

Test: Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen sind bei vielen Autofahrern sehr beliebt. Immerhin entfällt hiermit die Pflicht, zwei Mal im Jahr einen Reifenwechsel vorzunehmen. Doch im Handel werden die unterschiedlichsten Arten von Ganzjahresreifen angeboten, sodass die Auswahl groß und die Entscheidung schwer ist. Aufgrund dessen empfehlen wir Ihnen, sich unsere unabhängigen Produkttests einmal genauer anzusehen. Da wir die verschiedenen Ganzjahresreifen auf „Herz und Nieren“ überprüft haben, erkennen Sie auf einen Blick die jeweiligen Vorzüge der Reifen. So erhalten Sie schnell und einfach einen guten Überblick und können sich für geeignete Ganzjahresreifen entscheiden. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Runflat-Reifen 32.9
Geräuschemission 20.3
Montage 12.7
Marke 10.4
Reifenprofil 9.8
Kraftstoffeffizienzklasse 7.1
Nasshaftungsklasse 6.9

Kennzeichnung

Ganzjahresreifen müssen mit dem gesetzlichen Logo „M + S“, das für „Mud and Snow“, also für „Matsch und Schnee“ steht, tragen. Jedoch sollten Sie hier beachten, dass die Hersteller für diese Kennzeichnungspflicht an keinerlei Vorgaben gebunden sind. Ein zusätzlicher Hinweis, dass es sich tatsächlich um einen Winterreifen handelt, ist jedoch das Schneeflocken-Symbol, das mittlerweile als internationaler Standard gilt.

Nasshaftungsklasse

Die Nasshaftungsklasse eines Reifens gibt die Länge seines Bremsweges an. Diese wird mit den Buchstaben A bis G gekennzeichnet. So steht zum Beispiel ein A für einen kurzen Bremsweg, während ein G einen langen Bremsweg darstellt. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, empfiehlt sich natürlich die Nasshaftungsklasse A.

Kraftstoffeffizienzklasse

Doch auch die Kraftstoffeffizienzklasse sollten Sie bei einem Reifen-Kauf nicht außer Acht lassen. Diese wird ebenfalls von A bis G gekennzeichnet. Hier steht dann beispielsweise ein A für den geringsten und ein G für den höchsten Verbrauch. Dementsprechend wäre ein A natürlich die beste Wahl.

Rollgeräusch

Viele Autofahrer vernachlässigen bei einem Autokauf das externe Rollgeräusch beziehungsweise die Rollgeräuschklasse. Dabei kann ein Reifen, der recht laut fährt, für Fahrer, Mitfahrer und Umwelt sehr störend sein. Das externe Rollgeräusch wird in Dezibel angegeben, während die Rollgeräuschklasse mithilfe von Ziffern ermittelt wird. Auf jedem Reifenlabel sind hier verschiedenen Geräusch-Stufen durch Wellen gekennzeichnet. So steht eine Welle für einen leisen Reifen, zwei Wellen für einen normalen Reifen und drei Wellen für einen lauten Reifen. Unsere Warentests zeigen auf, dass es auch hier je nach Reifen deutliche Unterschiede gibt.