Einfach sicher

Test: Fahrradhelme

fahrradhelme.jpg Heutzutage sind Fahrradhelme weitaus mehr, als eine lästige Pflicht. Es sind modische Begleiter, die ihren Träger vor Verletzungen schützen und unter Umständen sogar Leben retten. Dass es Ihnen trotz der großen Auswahl leicht fällt, sich für ein Modell zu entscheiden, haben wir von test.net die diversen Fahrradhelme eingehend und unabhängig überprüft. So finden Sie bestimmt leicht zu einem Helm, der Ihnen genau passt, sicher ist und Ihren Wünschen entspricht. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Prüfzeichen 22.2
Größenanpassung 15.7
Brillenhalter 8.6
Belüftungsöffnungen 8.1
Material 5.8
Gesamt 5.5
Marke 5.5
Technologie 4.7
Farben 4.5
Innenpolster 4.1
Visier 4
Reflektoren 3.8
Rücklichthalterung 3.5
Kinnpolster 2.3
Fliegenschutzgitter 1.7

Größe

Ein Fahrradhelm muss die richtige Größe aufweisen und richtig sitzen. Er darf nicht verrutschen und sollte zudem bequem sein. Um festzustellen, ob der Helm geeignet ist, müssen Sie ihn anprobieren. Ein schneller Test, mit dem Sie feststellen können, ob der Helm Ihnen wirklich passt, ist folgender: Setzen Sie den Helm auf und ziehen Sie ihn anschließend weit in die Stirn. So weit, dass Sie gerade noch eine freie Sicht haben. Dann schütteln Sie Ihren Kopf kräftig. Sollte der Helm herunterfallen, dann ist Ihnen das Modell zu groß. Drückt er jedoch, ist er zu klein. Die Größe des Helmes kann bei hochwertigen Modellen mithilfe eines Drehrad-Verstellsystems, eines Kopfrings sowie der Höhenverstellung und des Kinnriemens richtig eingestellt werden.

Belüftung

Einen Fahrradhelm trägt man in der Regel eine recht lange Zeit. So können es beispielsweise bei einer Radtour auch schon einmal einige Stunden werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass der Helm mit Lüftungsschlitzen ausgestattet ist. Diese verhindern, dass Sie einen Sonnenstich oder Hitzschlag bekommen, denn dank der Lüftungsschlitze kann sich die Hitze nicht zu stark unter dem Helm stauen. Zudem sollte ein qualitativ hochwertiger Helm ebenfalls mit einem Insektennetz ausgestattet sein. Das Netz verhindert, dass Insekten und weitere kleine Tiere durch die Luftschlitze den Kopf erreichen und Sie stören beziehungsweise stechen. Umso mehr Lüftungsschlitze der Helm besitzt, umso besser ist es in der Regel.

Gewicht

Ein weiterer wichtiger Faktor, den wir in unseren Tests natürlich beachtet haben, ist das Gewicht. Ein Fahrradhelm darf auf keinen Fall schwer sein. Oftmals hört man zwar noch die Aussage, dass ein schwerer Helm Stürze deutlich besser abfangen kann, aber das ist schlichtweg nicht wahr. Ganz im Gegenteil: Mit einem schweren Helm müssen Sie zusätzliches, unnötiges Gewicht tragen, das auf Ihren Kopf, Ihren Nacken sowie Ihren Schultern lastet. Dadurch können zum Beispiel auch Kopfschmerzen und Verspannungen auftreten. Empfehlenswert sind dagegen Helme, die ein Gewicht von bis zu 300 Gramm auf die Waage bringen. In der Regel ist das bei den neueren Modellen jedoch sowieso der Fall.

Prüfsiegel

Bevor Sie einen Helm kaufen, sollten Sie darauf achten, dass dieser das GS- oder ein ähnliches Prüfzeichen trägt. Außerdem muss das Modell sämtliche Sicherheitshinweise erfüllen. Alle Helme, die mit dem „GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit“ ausgestattet sind, mussten einen Sturztest erfolgreich bestehen. So können Sie hier davon ausgehen, dass ein solcher Helm auch wirklich sicher ist.

Helme mit Licht?

Mittlerweile gibt es sogar Helme, die bereits mit einer LED-Lampe ausgestattet sind. Mit diesen Modellen sind Sie selbst bei schlechter Witterung und in Dunkelheit in der Lage, Ihren Weg zu finden. Das ist vor allem auch dann von Vorteil, wenn es auf Ihrer Strecke keine Straßenlaternen mehr gibt.