Jeder Weg führt zum Ziel

Test: Autonavigation

navigationsgeraet.jpg Heutzutage verlässt sich fast jeder Autobesitzer bei Fahrten auf unbekannten Strecken auf die Ansagen eines Navigationsgerätes. Schließlich kommt man damit auf jeden Fall am Ziel an. Sollte man sich dennoch einmal verfahren, dann ist das auch kein Problem, denn das Autonavigationsgerät lotst einen schließlich wieder zuverlässig zurück, auf die zuvor ausgewählt Route. Selbst Tankstellen, Übernachtungsmöglichkeiten und vieles mehr zeigen die kleinen Geräte je nach Modell und Bedarf an. Jedoch ist das Angebot in diesem Bereich sehr groß, sodass interessierte Käufer hier bald ratlos davor stehen. Um diese Situation zu verhindern, hat das test.net-Team unabhängige und neutrale Produkttests entwickelt, welche die jeweiligen Stärken der diversen Navis deutlich aufzeigen. Dadurch sind Sie ohne Weiteres in der Lage, sich für ein Navi zu entscheiden. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Anschlüsse 27.7
Kartenmaterial 10.1
Bildschirm 9.9
Batterie 8.3
Marke 7.4
Speicher 6.4
TMC (Staumelder) 4.8
Prozessor 4.5
Spracherkennung 3
Kartenupdate 2.2
Intelligente Routenberechnung 2.1
Bedienungsanleitung 2
USB-Kabel 2
KFZ-Halterung 2
KFZ-Ladekabel 2
Fahrspurassistent 1.9
Sprachausgabe 1.9
Ansage Straßenname 1.9

Bedienung

Eine einfache Bedienung ist bei einem Navigationsgerät ein „Muss“. Schließlich möchte kaum jemand erst Stunden mit der Programmierung eines Gerätes verbringen, wenn man losfahren möchte. Zudem ist dringend davon abzuraten, das Autonavi während der Fahrt zu bedienen, da dies vom Verkehr ablenkt und unter Umständen sogar einen Unfall nach sich ziehen kann.

Display

Navis werden mit ganz unterschiedlichen Displays angeboten. Sehr beliebt sind hier jedoch Touchscreen-Navis sowie Breitbild-Displays. Letztere sind aufgrund ihres breiten Bildes sehr übersichtlich. Allerdings ist ein solches Navi auch deutlich schwerer.

Wichtig: Der Bildschirm des Autonavigationsgerätes muss selbst bei einer starken Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein.

Mobilität

Eine Autonavigationsgerät ist nur für den Einsatz in einem Auto gedacht? Weit gefehlt, denn es gibt durchaus Modelle, die ebenfalls per Rad oder sogar zu Fuß verwendet werden können. Hier müssen Sie nur den jeweils passenden Modus einstellen und schon kann die Navigation losgehen.

Staumelder

Mittlerweile werden viele Navis angeboten, die TMC bereits integriert haben. TMC ist Englisch und bedeutet „Traffic Message Channel“. Hierbei handelt es sich um einen Radiodienst speziell für diverse Verkehrs-Infos. So ist es beispielsweise möglich, hiermit frühzeitig von einem Stau zu erfahren, wodurch Sie diesen umfahren können.

Akkulaufzeit

Wenn Sie sich für ein tragbares Navigationsgerät entscheiden, dann können Sie je nach Modell davon ausgehen, dass die Akku-Laufzeit in etwa zwischen zweieinhalb und sieben Stunden beträgt. Ist das Gerät jedoch ständig am Zigarettenanzünder Ihres Autos angeschlossen, dann ist die Akku-Laufzeit eine reine Nebensache. Verzichten Sie hier jedoch auf das Kabel oder nutzen Sie das Gerät bei einer Radtour oder Wanderung, dann sollten Sie unbedingt auf die Laufzeit des Akkus achten.

Karten

Neues Kartenmaterial ist in der Regel recht teuer. Viele Navigationsgeräte decken beim Kauf lediglich das Kartenmaterial für Deutschland sowie Schweiz und Österreich ab. Möchten Sie jedoch in eine andere Gegend fahren, dann müssen Sie die benötigten Karten in der Regel selbst dazu kaufen. Zudem sollten Sie daran denken, dass die Karten, die bereits in Ihrem Navi enthalten sind, nach einiger Zeit veralten. Dementsprechend benötigen Sie dann neues Material.

Tipp: Achten Sie auf Navigationsgeräte, bei denen Sie immer wieder neues Kartenmaterial kostenfrei im Internet herunterladen können.

Zubehör

Die verschiedenen Navigationsgeräte bringen entweder gleich das notwendige Zubehör mit oder Sie müssen sich die gewünschten Sachen selbst dazukaufen. Dazu gehört zum Beispiel das Kabel für den Zigarettenanzünder, ein zusätzliches, externes Ladegerät und eine Halterung für das Auto.