Akkuschrauber: ein unverzichtbares Werkzeug

Test: Akkuschrauber

akkuschrauber.jpg Der Akkuschrauber hat sich schon längst zu einem unverzichtbaren Helfer entwickelt. Beim Kauf eines neuen Modells entdeckt man jedoch schnell, dass die Auswahl sehr groß und die Unterschiede oftmals sogar gravierend sind. Aufgrund dessen haben wir vom test.net-Team uns die verschiedenen Modelle einmal genauer angesehen und in unseren neutralen Produkttests deren Vorteile aufgelistet. So können Sie sich fernab der diversen Werbeversprechen ein Bild von der wirklichen Leistung der jeweiligen Geräte machen und zu einem passenden Akkuschrauber für Ihren Bedarf gelangen. Weiterlesen…

Was hat zu den Benchmarks beigetragen
Antrieb 29.8
Batterie 19.7
Bohrer 18.1
Marke 6.3
Abmessungen 5.8
Ladegerät 5.2
Koffer 4.8
Arbeitsleuchte 3.8
Bit-Set 3.5
Softgriff 3

Akkus

Die Akkus eines Akkuschraubers sind ein wesentlicher Bestandteil des Gerätes. Hier hat man in der Regel die Wahl zwischen NiMH oder Lithium-Ionen Akkus. Oftmals sind in den Geräten NiMH-Akkus enthalten, jedoch sind in den meisten Fällen Lithium-Ionen Akkus die bessere Wahl. Bei diesen Modellen ist nicht nur die Leistung höher, sondern auch der Selbstentladungseffekt wird hier vermieden. Sehr sinnvoll kann auch die Möglichkeit zur Schnellladung sein, da man nicht immer daran denkt, vor der Arbeit den Akku aufzuladen.

Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass bei Ihrem neuen Akkuschrauber gleich zwei Akkus enthalten sind. So kann der eine Akku laden, während der andere Akku in Betrieb ist.

Volt, Wattstunden und Ampere

Kennzahlen wie etwa Volt, Wattstunden und Ampere; was war das doch gleich noch mal? Natürlich kennt jeder diese Bezeichnungen, doch oftmals wird vergessen oder verwechselt, was sich dahinter verbirgt. So gibt die Voltzahl über die Spannung des Akkuschraubers Auskunft. Aus den Volt und Amperestunden hingegen wird die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Akkus bemessen. Wenn Sie hier beide Zahlen multiplizieren, dann ist das Ergebnis die Akkuleistung. Dagegen ist die Ampere-Angabe als ein Richtwert für die Akku-Laufzeit zu verstehen. In der Regel wird ein hoher Wert auf einen leistungsstarken Akku mit einer langen Laufzeit gelegt.

Tipp: Achten Sie auch auf die Größe und das Gewicht des Gerätes, denn mit einem zu großen und schweren Akkuschrauber wird das Arbeiten deutlich erschwert.

Schnellspannbohrfutter

Von den alten Bohrmaschinen kennt man es noch: Der immer wieder anfallende Wechsel der Werkzeuge kostet Zeit und Nerven. Wer jedoch Zeit sparen und Nerven schonen möchte, der achtet am besten darauf, dass der Akkuschrauber von Haus mit einem Schnellspannbohrfutter ausgerüstet ist. Damit geht der Werkzeug-Wechsel deutlich einfacher und schneller von der Hand.

Weitere Ausstattungsmerkmale

Viele Akkuschrauber verfügen jedoch noch über weitere Ausstattungsmerkmale. So empfiehlt es sich, dass Sie hier auf eine ergonomische Bauweise achtgeben. Was vorab vielleicht als unnötig abgetan wird, erweist sich in der Praxis jedoch als wertvoll. So ist die ergonomische Bauweise vor allem dann sinnvoll, wenn Sie lange mit dem Gerät arbeiten. Aber auch Softgrip, eine besondere Gummischicht, die sich am Griff des Geräts befindet, ist ein nützliches „Extra“. Der Softgrip verhindert, dass Ihre Hand abrutscht, und sorgt somit für eine griffsichere Handhabung. Sehr praktisch ist ebenfalls eine bereits integrierte Beleuchtung. Schließlich wird nicht immer an hellen, übersichtlichen Standorten gearbeitet. So kann es durchaus sein, dass beispielsweise in Nischen oder Ecken von Möbeln eine regelrechte Dunkelheit herrscht. Doch mit einem integrierten Licht schrecken auch solche Situationen einen wahren (Hobby-) Handwerker nicht mehr ab.